Aktuelles

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

Sehr geehrte Gäste unserer Hopfenstadt,

die Stützmauer an der Wasserburg nahe der Kreisstraße K 139 in Richtung Schule wird saniert. Die Kosten im sechsstelligen Bereich werden zu 2/3 aus Fördermitteln und zu 1/3 aus Eigenmitteln der Stadt Schkölen abgedeckt. 

Errichtet wird die neue Stützmauer aus 7,5 Meter langen Spundwänden, die durch große Rammtechnik einer Spezialfirma eingebracht werden. Danach wir die insgesamt ca. 18 Meter lange Spundwand mit Naturstein verkleidet, um der Stützmauer wieder den historischen Look zu verleihen. Zuerst wird Anfang August die alte Stützmauer abgetragen um davor - in Richtung Teich - die neue Wand einzusetzen. Der Fußweg vom Friedensplatz entland der Stützmauer wird damit dessen "Knick" beraubt und geradlinig entland der Burgstraße verlaufen. Zusätzlich bekommt die neue Stützmauer einen normgerechten Handlauf, was den Schulweg wieder sicher macht.

Fast zeitgleich wird die Burgstraße mit dem neuen Trink- und Abwassernetz verrohrt. Dieser Umstand macht die Koordination der Baustellenfür die Verantwortlichen sehr anspruchsvoll. 

Wir werden in diesem Artikel versuchen, das aktuelle Baugeschehen mit Bildern zu veröffentlichen.

 Hier sieht man die alte Stützmauer im maroden Zustand. Das Wasser wurde hier bereits abgelassen. Man Sieht den eigentlichen Wasserstand an Hand der getrockneten Algenkante.

 

Bevor die alte Stützmauer Weichen kann, musste die alte Kastanie am Zugbrückeneingang weichen. Sie ist Marode und wurde daher schon mehrfach verschnitten. Diese Kastanie, die als eine der vom Umfang her größten im Saale-Holzland-Kreis galt, war bereits so morsch, dass die Kettensäge unseres Baumprofi's leichtes Spiel hatte. 

 

Nachdem die Kastanie der Kettensäge zum Opfer gefallen war, konnte die Firma Wassermann mit dem Abbruch der alten Stützmauer beginnen. Die abgetragenen Steine werden bis zur Sortierung und Reinigung eingelagert, da diese Steine später wiederverwendet werden sollen. 

Um dem Straßenkörper nach entfernen der Stützmauer den entsprechenden Halt zu geben, wurde Grobschotter eingebracht. Danach kam der "Hammer". Die Firma Häring (Spezialtiefbau) kam mit Ihrem überdimensionalen Presslufthammer, befestigt an einem Tonnenschweren Kettenfahrzeug extra aus Leipzig um die 7,5 Meter langen Stahlspundwände "einzumeiseln". 

Nach den ca 1,5 Arbeitstagen war das einbringen der Spundwände auch schon geschafft. Nun steht die "statische" Wand und wartet quasi auf ihre hübsche Verkleidung aus den alten Stützmauersteinen. 
Vorher muss sie allerdings noch auf Fußweghöhe gekürzt werden, was allerdings noch ein paar planerische Berechnungen benötigt.