Bekanntmachung der Stadt Schkölen über die Auslegung

des Entwurfes des Bebauungsplanes mit integriertem Grünordnungsplan „Lagerplatz für den städtischen Bauhof an der Poppendorfer Straße“

 

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 19.10.2017 die Aufstellung eines Bebauungsplanes „ Lagerplatz für den städtischen Bauhof an der Poppendorfer Straße“ beschlossen.

In der öffentlichen Sitzung des Stadtrates am 21.06.2018 wurde der Planentwurf in der Fassung vom 12.04.2018 gebilligt und dessen Auslegung nach § 3 Abs. 2 BauGB beschlossen.

Die beiden Geltungsbereiche des Bebauungsplanes umfassen in der Gemarkung Schkölen, Flur 7, Flächen von insgesamt 2,32 ha.

Der 1,33 ha große Geltungsbereich 1 mit den Flurstücken 53 und 54, im städtischen Eigentum, wird umgrenzt von   

  • einer Obstwiese und Landwirtschaftsflächen im Nordosten
  • der Landesstraße L 2306 Schkölen-Poppendorf im Südosten
  • Landwirtschaftsflächen im Südwesten und
  • einem Hang zum Kiefengrund im Nordwesten

Der Geltungsbereich 2 umfasst das südwestlich gelegene 0,99 ha große, städtische Flurstück 27/5 und wird umgrenzt von

  • Landwirtschaftsflächen im Südosten
  • dem bewaldeten Hang zum Kiefengrund im Süd- und Nordwesten
  • einem Kirschbaumbestand (Biotop) im Nordosten

Der Planentwurf, bestehend aus der Planzeichnung (Teil A) und dem Textteil (Teil B) sowie die Begründung und der Umweltbericht in der Fassung vom 12.04.2018 liegen gemäß § 3 Abs. 2 Satz 1 BauGB in der Zeit 

vom 23. August 2018 bis einschließlich 28. September 2018

 im Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft Heideland-Elstertal-Schkölen, Außenstelle Schkölen, Naumburger Straße 4, 07619 Schkölen

während folgender Zeiten öffentlich aus:

 

Montag          7.30 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Dienstag        7.30 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Mittwoch        7.30 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Donnerstag    7.30 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.00 Uhr bis 17.30 Uhr

Freitag           7.30 Uhr bis 12.00 Uhr

 

 

Bestandteil der ausgelegten Unterlagen sind auch die bereits vorliegenden umwelt-

bezogenen Stellungnahmen. Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind verfügbar:

 

  1. Stellungnahme der unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Eisen-

     berg vom 02.01.2018 mit dem Hinweis zum gültigen Landschaftsplan für den

     Teilraum Schkölen/Heideland-Elstertal des Landkreises Saale-Holzland-Kreis aus

     dem Jahr 2002. Abweichungen von den Festsetzungen des Landschaftsplanes 

 

     (aufgelassenes Grasland zur extensiven Nutzung durch Mähen oder Beweiden)

     sind entsprechend zu begründen.    

     Entsprechende Darstellungen der besonders geschützten Biotope im Satzungs-

     bereich und unmittelbar angrenzend sind vorzunehmen. Die Satzung darf nicht

     mit dem Schutzgebietsrecht kollidieren. Die Satzung muss sicherstellen das jetzt

     und zukünftig keine Verbotstatbestände ausgehen, z.B. durch Entwässerung der

     Fläche. Um Beeinträchtigungen zu vermeiden, sind entweder Pufferzonen  zu

     schaffen oder geeignete Festsetzungen in der Satzung zu treffen. Sollten

     Verbotstatbestände nicht ausgeschlossen werden können, muss ein

     Ausnahmeverfahren von den Verboten beantragt werden. Ausnahmen können

     nur zugelassen werden, wenn die Beeinträchtigungen mit Hilfe verfügbarer und

     geeigneter Kompensationsflächen ausgeglichen werden können.

     Artenschutzrechtliche Belange sind stets zu beachten. Die Anlage von Lesestein-

     wällen für mögliche Vorkommen von Zauneidechsen sowie weitere Artenschutz-

     maßnahmen (Sitzkrücken, Nistkästen) sollten im Bebauungsplan fixiert werden.

     Die Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung als Bestandteil des Umweltberichtes

     liegt noch nicht vor und soll erst erarbeitet werden.         

 

  1. Stellungnahme der Unteren Immissionsschutzbehörde des Landratsamtes

     Eisenberg vom 02.01.2018 mit dem Hinweis, dass die zu lagernde Menge der

     aufgeführten nicht gefährlichen Abfallarten in den Antragsunterlagen nicht

     enthalten ist. Solange die Grenzen der Genehmigungsbedürftigkeit nach

     Bundesimmissionsschutzgesetz unterschritten sind, bestehen keine immissions-

     schutzrechtlichen Bedenken.  

    

  1. Stellungnahme der Unteren Wasserbehörde des Landratsamtes Eisenberg vom

     02.01.2018 mit dem Hinweis, dass die geplante Versickerung des Niederschlags-

     wassers einer wasserrechtlichen Erlaubnis bedarf. Für die Versickerungsanlage

     ist eine Bewertung des Niederschlagsabflusses nach DWA-Merkblatt M 153

     vorzulegen.

 

Während der Auslegungsfrist können von jedermann Bedenken, Anregungen und

Hinweise schriftlich oder mündlich zur Niederschrift bei der Verwaltungsgemeinschaft Heideland-Elstertal-Schkölen, Außenstelle Schkölen, Bauamt, Naumburger Str. 4, 07619 Schkölen vorgebracht werden. Da das Ergebnis der Behandlung der Stellungnahmen mitgeteilt wird, ist die Angabe der Anschrift des Verfassers zweckmäßig.

Nicht fristgemäß vorgebrachte Stellungnahmen können bei der weiteren Beschluss-

fassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben.

 

 

Es wird darauf hingewiesen, dass ein Antrag auf Normenkontrolle nach § 47 VwGO unzulässig ist, wenn mit ihm nur Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können. (§ 3 Abs.2 Satz 2 Halbsatz 2 BauGB)

Diese Bekanntmachung, der Entwurf der Planzeichnung mit den textlichen Festsetzungen sowie der Entwurf der Begründung mit dem Umweltbericht sind auf der Homepage der Stadt Schkölen unter „www.schkoelen.de“ veröffentlicht.

 

Auf die Veröffentlichung inklusive der Pläne in PDF-Dokumenten können Sie über die Website der Verwaltungsgemeinschaft Heideland-Elstertal-Schkölen unter folgendem Link zugreifen:

Veröffentlichung B-Plan-Entwurf Lagerplatz Schkölen

 

Schkölen, den 01.08.2018

 

Dr. Darnstädt

Bürgermeister

Stadt Schkölen